Lieberoser Heide Brennt

Lieberoser Heide Brennt; Das Feuer, das in der Lieberoser Heide ausgebrochen ist, wird derzeit von der Feuerwehr sowohl am Boden als auch aus der Luft bekämpft. Am Mittwoch wird prognostiziert, dass sich das Feuer zu einem als “moderat” bezeichneten Ausmaß entwickeln würde.

Die Feuerwehr arbeitet weiter daran, den Waldbrand einzudämmen, der in Brandenburgs Südostecke Lieberoser Heide lodert. In den frühen Morgenstunden des Mittwochs waren insgesamt 267 Feuerwehrleute und 66 Lastwagen im Einsatz, um das Feuer zu löschen. Das Feuer konnte innerhalb des Gebäudes eingedämmt werden. Im Moment konzentrieren sie ihre Bemühungen darauf, die beschädigte Fläche auf etwa fünfzig Hektar zu reduzieren.

Das Feuer befindet sich nun in der Lausitz, und ein Vertreter der Feuerwehr Lausitz erklärte: „Es ist noch nicht abschätzbar, wie sich das Feuer im Laufe des Tages ausbreiten wird, aber wir vermuten eine bescheidene Ausbreitung des Feuers in eine Richtung nordöstlich.”

Lieberoser Heide Brennt
Lieberoser Heide Brennt

„Im Laufe des Tages hat sich die Lage merklich verändert. Sowohl die ständig wechselnde Windrichtung als auch die anhaltende Trockenheit machen uns zu schaffen.“ Am Dienstagabend kam der besagte Kommentar von Christian Liebe, der ist der Leiter der Kreisfeuerwehr: „Auch der Zustand des Weges gestaltet sich zunehmend schwierig.“

Außerdem flogen einige Helikopter herum, die an der Aktion teilnahmen. Da das Gebiet mit Munition verseucht war, konnte die Feuerwehr die Brände aus der Region heraus nicht löschen; Stattdessen mussten sie dies von der Grenze des Gebiets aus tun.

„Die Lage spitzt sich zu“, stellte Landrat Stephan Loge (SPD) nach der Bekanntgabe mit seiner ganz eigenen Sicht auf die Lage fest. Man empfindet eine tiefe Dankbarkeit gegenüber der Hilfe, die von anderen Bezirken angeboten wird. Loge äußerte sich zu diesem Punkt sehr deutlich und sagte, dass „Anwohner in angrenzenden Gemeinden nicht betroffen sein werden“ durch den Bau. Es gibt derzeit keinen Grund, das Gebäude zu verlassen.”

Das Feuer soll am Montag

Das Feuer soll am Montag ausgebrochen sein, und ein Vertreter des Distrikts gab an, dass sich das Feuer bis Dienstagnachmittag auf 30 Hektar Land ausgebreitet habe.

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Unmittelbar nach Ausbruch des Waldbrandes in der im Südosten Brandenburgs gelegenen Lieberoser Heide begann die Feuerwehr mit den Vorbereitungen für einen längeren Einsatz. Betriebsleiter Christian Liebe zeigte sich am Dienstag überzeugt, dass die Brandbekämpfung mindestens bis Mittwoch andauern werde. Er bemerkte, dass dies die genaueste Schätzung sei, die er liefern könne. Am Donnerstag besteht die entfernte Möglichkeit, dass es regnen wird.

Die Leitung der Einsatzmannschaft verwies am Dienstagmorgen auf eine 13 Hektar große Brandzone. „Die Situation vor Ort ist derzeit unter Kontrolle“, sagte die Sprecherin des Landkreises Dahme-Spreewald, der auf Deutsch als „Die Gemeinde Dahme-Spreewald“ zu finden ist. Zudem bestehe derzeit keine Gefahr für die Bevölkerung. „Die Erfahrung der vergangenen Jahre lehrt uns, dass der Brand wegen der Unwägbarkeiten und der hohen Trockenheit schleichend ist“, sagte Landrat Stephan Loge, der sich ein Bild von der Lage machte. „Die Erfahrung der vergangenen Jahre zeigt uns, dass das Feuer aufgrund der Unwägbarkeiten und der hohen Dürre heimtückisch ist.“

Lieberoser Heide Brennt
Lieberoser Heide Brennt

Ende Juni 2019 brach in der Lieberoser Heide ein Feuer aus, das sich schnell auf eine insgesamt hundert Hektar große Fläche ausdehnte, die zuvor als Truppenübungsplatz diente. Das entzündete Feuer brauchte eine ganze Woche, um vollständig gelöscht zu werden. Die weit verbreitete Trockenheit und die aktuellen Temperaturen tragen dazu bei, dass die Gefährdung dort nach wie vor als hoch eingeschätzt wird. Derzeit ist der Landkreis Dahme-Spreewald durch die Waldbrandwarnstufe 4 geschützt, was der zweithöchsten Schutzstufe entspricht.

Die Erhöhung des Laubbaumanteils in Brandenburg ist eine der Prioritäten des Landeswaldschutzministers.

Axel Vogel, Mitglied der Grünen und Minister für Forstwirtschaft und Klimaschutz in Brandenburg, hat sich angesichts der jüngsten Waldbrände für einen sinnvolleren Waldumbau mit einer deutlichen Erhöhung des Laubbaumbestands ausgesprochen fand in Brandenburg statt. Pinien sind hier noch zu sehen, die ungefähr 80 Prozent des Landes bedecken. Im RBB-Inforadio sagte Vogel am Dienstag, das Einbringen von Laubbäumen sei die wichtigste Aufgabe, auf die er sich am meisten freue.

Es wäre n

Insgesamt müssen 600.000 Hektar Nadelwald umgewandelt werden, aber die derzeitige Umwandlungsrate beträgt weniger als 5.000 Hektar pro Jahr. Dies würde bedeuten, dass der Umbau über mehrere Jahrzehnte erfolgen müsste. Das alleine reicht nicht. Laut Vogel muss der Übergang innerhalb der nächsten Generation abgeschlossen werden, um den Auswirkungen des Klimawandels angemessen begegnen zu können. „Wenn es so weitergeht, ist es möglich, dass es in Brandenburg in nicht allzu ferner Zukunft keine Wälder mehr gibt.“ Wälder und andere Waldarten umfassen mehr als eine Million Quadratkilometer Land im Bundesland Brandenburg.

Wegen des Windes gilt nun die behördliche Gefahrenwarnung, dass starke Rauchentwicklung und Geruchsbelästigung anhalten würden. Die Warnung besagt, dass die Situation so bleiben wird, wie sie war. Wegen des Brandes auf der Lieberoser Heide war der Rauch am Dienstag bis in Cottbus zu riechen. Die Leitstelle Lausitz hat eine Empfehlung herausgegeben, Fenster und Türen nach Möglichkeit geschlossen zu halten, und die Empfehlung kann hier eingesehen werden.

Der Brand, der derzeit in der Lieberoser Heide untersucht wird, begann am Montag aus noch unbekannter Ursache. Die Ermittlungen laufen derzeit. Da der ehemalige Truppenübungsplatz mit Munition gefüllt ist, kann die Feuerwehr den Brand nicht innerhalb des Geländes selbst löschen; Stattdessen können sie dies nur von der Grundstücksgrenze aus tun. Darüber hinaus sind derzeit zwei Löschhubschrauber im Einsatz, um das Feuer an seinem derzeitigen Standort einzudämmen. Am Dienstag bekämpften sie die Brände, indem sie sie in der Luft insgesamt acht Stunden lang mit 1.600 Liter Wasser pro Flug übergossen. Dies geschah, um die Flammen zu bekämpfen.

Am Dienstag hatte das Feuer im Wald erhebliche Fortschritte bei seiner Ausbreitung gemacht. Die Feuerwehr traf Vorbereitungen für einen voraussichtlich langen und schwierigen Einsatz. Zwischen morgens und abends breitete sich das Feuer auf weitere 37 Hektar aus und erhöhte seine Gesamtgröße auf 50 Hektar. Man hoffe, dass der erwartete Regen am Donnerstag einsetze, sagte Bezirksbrandmeister Christian Liebe in einem am Dienstagabend geführten Interview mit rbb-Brandenburg Aktuell. Die Erkenntnisse der letzten Jahre haben gezeigt, dass nur Regen einen solchen Brand löschen kann.

Sicherheitsvorkehrungen treffen, die eine Ausbreitung des Feuers verhindern.

Tagsüber wurden die Löscharbeiten deutlich intensiviert. Um die Region feuerfest zu machen, werden “Bolzen”, eigentlich nur bewässerte Gleise, gelegt. Ihre Aufgabe ist es, eine weitere Ausbreitung des Feuers zu verhindern. Auch Sprinkler wurden eingesetzt, deren Aufgabe es ist, das Feuer über eine Entfernung von vierzig Metern mit Wasser zu löschen. Nach Angaben von Christian Liebe, dem Chef der Kreisfeuerwehr, hat die Einsatzbesprechung am Dienstagnachmittag ergeben, dass der Brand noch nicht unter Kontrolle war. Das Briefing wurde abgehalten, nachdem festgestellt wurde, dass das Feuer stattgefunden hatte. Die Liebe wird an diesem Ort noch bis längstens Mittwoch präsent sein.

Zudem hat die Leitstelle Lausitz am Dienstag eine Gefahrenmeldung wegen Rauchentwicklung und Geruchsbelästigung im nördlichen Spree-Neiße-Gebiet sowie in der Stadt Cottbus herausgegeben. Beide Bereiche befinden sich in Deutschland. Neben dem Schließen aller Türen und Fenster sollten Sie auch darauf achten, dass die Lüftung und die Klimaanlage ausgeschaltet sind.

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