Layla Würzburg Verboten

Layla Würzburg Verboten; Der von DJ Robin und Schürze gesungene Song „Layla“ steht in Deutschland seit fast drei Wochen an der Spitze der Single-Charts und gilt auf Volksfesten vor allem bei jungen Leuten als Erfolg. Das Folgende ist ein Auszug aus einem der Liedtexte: „Ich habe ein Bordell, und der Name meiner Bordellmutter ist Layla. Sie ist hübscher, jünger und geiler.“ Die Aufregung geht über DJ Robins Verständnis hinaus, weil der Song keinerlei sexistische Untertöne enthält. Die „Bild“-Zeitung berichtete, er habe gesagt: „Früher haben die Leute ‚Skandal im Sperrgebiet‘ oder ‚Wir gehen ins Bordell in Barcelona‘ gesungen“, und das Zitat sei ihm direkt aus dem Mund genommen.

Layla Würzburg Verboten
Layla Würzburg Verboten

“Dass der Song sexistisch ist, versteht sich von selbst.”

“Natürlich ist das Lied sexistisch”, sagt Professor Michael Fischer vom Fachbereich Musik der Universität Freiburg. Dass die Hauptfigur des Musikvideos eindeutig ein als Frau verkleideter Mann ist, der High Heels, einen schwarzen Minirock und eine blonde Perücke trägt, ändert nichts am Charakter des Songs. Hier gibt es weder Ironie noch Transaspekte.

Der Produzent der Platte, Dominik de Léon, zeigte sich im Gespräch mit dem SPIEGEL erstaunt über den Erfolg des Songs. „Wahrscheinlich überrascht es nicht nur uns, wie überaus gut diese Zahl nach zwei Jahren Corona, einem Vergnügungsverbot und dem Krieg in der Ukraine ankommt, in Zeiten, in denen #MeToo noch in aller Munde ist und die Gender-Diskussion geführt wird rauf und runter“, sagt de Léon: „Wahrscheinlich überrascht es nicht nur uns, wie extrem gut diese Nummer nach zwei Jahren Corona, einem Vergnügungsverbot und dem Krieg in der Ukraine ankommt.“ „Allerdings ist dies höchstwahrscheinlich genau der Grund, warum die Leute den Song so inbrünstig feiern.“

Dazu Kritik an der Jungen Union
Kürzlich sorgte das Lied bei seinem Auftritt auf dem Landeskongress der Jungen Union (JU) Hessen für Aufregung. Die Konferenz fand in Kassel statt. Ein Video zeigte mehrere Delegierte, die zu dem Lied „Layla“ klatschten und tanzten, während sie auf der Bühne versammelt waren.

Sophie Frühwald, SPD-Politikerin in Marburg und Landesvorsitzende der hessischen Jusos, warf der JU daraufhin “eklatanten Sexismus” vor. Dies unterstreicht einmal mehr das Engagement der CDU für die Gleichstellung der Geschlechter und die Förderung von Frauen. “Musikgeschmäcker waren schon immer verschieden”, sagte der Landesvorsitzende der JU, Sebastian Sommer, auf SPIEGEL-Anfrage.

Dieser Sommerhit von DJ Robin & Schürze wird auf der Insel Mallorca von tausenden Menschen gesungen. Der Text lautet wie folgt: „Meine Bordellmutter heißt Layla, sie ist hübscher, jünger und geiler.“ Über den Film „Layla“ wird schon seit längerer Zeit diskutiert, nun gibt es erste Verbote wegen angeblichen „Sexismus“. Justizminister Buschmann wird zunehmend verärgert.
Probieren Sie WELTplus gleich jetzt für nur einen Euro statt der üblichen zehn aus.
Jetzt WELTplus testen für nur 1 € statt 9,99 €

Wer einen Treffer landet, hat immer recht, aber ist das wirklich so? Der Dauerbrenner „Layla“ von Ballermann aus diesem Jahr wird jedenfalls nicht beim aktuell stattfindenden Kiliani-Volksfest in Würzburg aufgeführt.

Ein Sprecher der Stadt wurde in der „Mainpost“ mit den Worten zitiert:

Es wird sichergestellt, dass der Song in Zukunft nicht mehr gespielt wird.“ “Es wird sichergestellt, dass der Song in Zukunft nicht mehr gespielt wird.” „Wir können entscheiden, was wir auf dem Volksfest hören wollen“, sagte Christian Weiß, Sprecher der Stadt, wenig später der Nachrichtenagentur dpa und fügte entschieden hinzu: „Das wollen wir nicht mehr hören. “

Die Stadt behauptet, dass der Text des Liedes, von dem einige Leute glauben, dass es einen sexistischen Unterton habe, als Inspiration für die Verordnung gedient habe. In dem Lied wird zur Begleitung der pulsierenden elektronischen Musik folgender Text gesungen: „Ich bin der Besitzer eines Bordells, und die Frau, die es betreibt, heißt Layla. Sie ist attraktiver, jünger und geiler als du (…) Schöne Layla, geile Layla. Diese Hure Layla, die zufällig unsere Layla ist (…)”

Der Song „Layla“ von DJ Robin & Schürze ist seit knapp drei Wochen auf Platz eins der Single-Charts in Deutschland; Besonders beliebt ist der Titel bei jungen Leuten auf Volksfesten und Parties. Der Song hat einen eingängigen Refrain und scheint einen durchschlagenden Erfolg gehabt zu haben.

Gleichzeitig begann jedoch eine Diskussion über die Songtexte, in denen es zumindest teilweise auch um Prostitution geht. Dies führte zu einer weiteren Debatte. Die Macher hingegen haben keine Ahnung, was sie in dieser Hinsicht tun.

Laut einer Erklärung, die DJ Robin der „Bild“ gab, konnte er die Aufregung nicht nachvollziehen und wollte den Sexismus, der in dem Song steckte, nicht anerkennen. Laut In einem ihm zugeschriebenen Zitat sagte er, dass „die Leute früher ‚Skandal in der Sperrzone‘ oder ‚Wir gehen ins Bordell in Barcelona‘ gesungen haben.“

Dazu: „Ehrlich gesagt sind wir uns nicht ganz sicher, wovon alle reden. Jeder darf seine eigene Meinung haben, aber ich finde die Texte in Deutschrap-Songs durchweg furchtbar das.”

Im Kontext der Mallorca- und „Ballermann“-Partyszene entstand der Titel auf dem Label „Summerfield Records“, das auch Sänger wie Lorenz Büffel („Johnny Dapp“) und Ikke Hipgold, den Gründer des Labels, hervorbringt.

Das hat der „RND“ untersucht, der für seinen Artikel mit dem Musikwissenschaftler Markus Henrik auch ein Interview mit einer Autoritätsperson führte, das zu einem eindeutigen Ergebnis kam: „Das Lied ist hochgradig sexistisch berechnet“, sagt Henrik, der ebenfalls arbeitet als Musikkomiker und wird von der Medienorganisation als Dr. Pop bezeichnet. Zudem sei der Titel möglicherweise eine „schräge, unterbewusste Antwort auf die MeToo-Debatten der letzten Jahre“ und frei nach dem Motto „Hier ist mal alles egal“.

Möglich, dass das beim „Ballermann“ so ist, vielleicht sogar bei der CDU. Bereits im Juni berichteten Nachrichtenagenturen, dass offenbar auch die Junge Union (JU) Hessen den Titel nutze.

Die Chefin der hessischen Jusos, Sophie Frühwald, postete daraufhin auf Twitter ein Video, in dem sie der JU vorwarf, “auf der Bühne nackten #Sexismus bloßzustellen”. Dieses Video wurde dann von einigen lokalen Medien wie der „Frankfurter Rundschau“ aufgegriffen. wurde.

Natürlich stieß auch Frühwald selbst auf Gegenwind. Diese Information machte sie kurze Zeit später auf Twitter öffentlich und erklärte, sie werde nun als „Spaßbremse“ und „Moralpolizei“ bezeichnet.

Die Stadt Düsseldorf ist derzeit empört.

Bleibt also die Frage: Sexismus oder nur harmloser Spaß? Jedenfalls ist Würzburg die erste Kommune in Deutschland, die „Layla“ aktiviert und die Notauslöseleine gezogen hat. Nur einen Tag später tat ein anderer Veranstalter dasselbe.

Laut Mitteilung der Organisatoren des Schützenvereins St. Sebastianus wird der Name „Layla“ auf der kommenden Messe in Düsseldorf, zu der bis zu vier Millionen Besucher erwartet werden, nicht geduldet. „Ich finde, dieses Lied gehört überall hin, nur nicht auf unseren Rummelplatz“, sagte Schützen-Chef Lothar Inden der Deutschen Presse-Agentur. “Der einzige Ort, an dem es nicht hingehört, ist auf unserem Festplatz.” In der Vergangenheit hatten Vertreter der Stadt Düsseldorf mit den Veranstaltern über „Layla“ gesprochen.

error: Content is protected !!