Steffen Seibert Ehefrau

Steffen Seibert Ehefrau; Sophia Seibert

Steffen Rüdiger Seibert ist ein deutscher Politik- und Kommunikationsmanager sowie früher Journalist. Er wurde am 7. Juni 1960 in München geboren. Seit 2022 ist er Botschafter Deutschlands im Staat Israel. An diesem Ort erhielt Seibert sein Abitur nach Abschluss seiner Schulzeit an der dortigen Tellkampfschule. 1981 immatrikulierte er sich an der Universität Hamburg und der London School of Economics, um seine Ausbildung in den Bereichen Geschichte, Literatur und Öffentliches Recht fortzusetzen.

Steffen Seibert Ehefrau
Steffen Seibert Ehefrau

Goldene Kamera geht an Steffen Seibert

1989 war schließlich das Jahr, in dem Steffen Seibert sein Volontariat beim ZDF begann, das als Sprungbrett zu einer beeindruckenden Karriere beim zweiten deutschen Fernsehsender dienen sollte. Nach Stationen in verschiedenen Redaktionen war er von 1992 bis 1995 Auslandskorrespondent des ZDF und berichtete aus Washington, DC. Als Seibert nach Deutschland zurückkehrte, moderierte er zunächst das „ZDF-Morgenmagazin“, später das „ZDF-Abendmagazin“, „hello deutschland“ und „ZDF.reporter“ (2001-2003). Darüber hinaus war Steffen Seibert mehrfach in den unterschiedlichsten ZDF-Sondersendungen zu sehen. Für seine Moderation der ZDF-Sondersendung zum Anschlag auf das World Trade Center am 11. September 2001 wurde ihm die Goldene Kamera verliehen.

Im August 2010 entdeckten Angela Merkels Berater ihn durch einen Tipp des “Zeit”-Chefredakteurs Giovanni di Lorenzo, der Seiberts Mitschüler in der Oberstufe der Tellkampfschule gewesen war, und boten ihm die Stelle an des Regierungssprechers. Der Rest ist, wie sie sagen, Geschichte.

Steffen Seibert und seine Frau Sophia sollen eine sehr glückliche Ehe führen.
Mit den Details seines Privatlebens hält sich Steffen Seibert lieber bedeckt. Es ist allgemein bekannt, dass er mit seiner Frau Sophia verheiratet ist, dass das Paar derzeit mit seinen drei Kindern in Berlin lebt und drei Kinder hat. Wie Steffen Seibert einmal in einem Interview mit „Brigitte“ verriet, lernte sich das Paar 1985 über einen gemeinsamen Freund kennen. Während er in Hamburg war, studierte seine Frau ebenfalls Modedesign, entschied sich aber schließlich doch für den Beruf der Malerin.

Steffen Seibert auf Twitter unter @RegSpeaker
Seit Januar 2011 ist Steffen Seibert im sozialen Netzwerk Twitter aktiv, wo er als Regierungssprecher unter dem Handle @RegSprecher postet. Allerdings muss er diese Verantwortung an dieser Stelle an seinen Nachfolger Steffen Hebestreit übergeben, der das Amt des Regierungssprechers der Ampelkoalition übernehmen wird.

Anfang Dezember postete Steffen Seibert auf Twitter eine Abschiedsbotschaft, in der er sich bei allen seinen Followern für ihr Interesse bedankte. „Ich möchte mich bei allen bedanken, die mir auf dieser Plattform gefolgt sind und über die Jahre ein so großes Interesse gezeigt haben. Folgen Sie Steffen Hebestreit, der als mein designierter Nachfolger bestimmt wurde und @RegSprecher jetzt übernehmen wird, da mein Konto hat wurde als @RegSprecherStS archiviert.”

Nach 16 Jahren im Amt ging die Amtszeit von Angela Merkel als Bundeskanzlerin zu Ende. Dem Physiker fehlten nur wenige Tage, um den Rekord des legendären CDU-Kanzlers Helmut Kohl zu brechen. Andererseits war es Ihr Regierungssprecher Steffen Seibert, der dafür verantwortlich war. Seibert, seit 2010 rechte Hand von Angela Merkel, hat die längste Amtszeit aller Amtsinhaber.

Steffen Seibert Ehefrau
Steffen Seibert Ehefrau

Der 61-Jährige wurde in dieser Zeit zum Hauptmedienvertreter der Bundesregierung ernannt. Als Leiter des Presse- und Informationsamtes der Bundesregierung hat er an mehr als tausend Bundespressekonferenzen (BPK) teilgenommen und sich in dieser Zeit den Ruf eines souveränen und besonnenen Redners erarbeitet. Sein Auftreten erinnerte an Angela Merkel, seine Chefin.

Steffen Seibert ist bekannt als der Mann der BPK

So wie sich der Bundeskanzler zuweilen als klarer Kommunikator präsentierte, der klare Ansagen machte und präzise Auskunft gab, blieb Seibert zu anderen Zeiten allgemein und zweideutig in seinen Äußerungen. Auf der abschließenden Bundespressekonferenz von „Merkels Dauerläufer“, wie er einmal von der Süddeutschen Zeitung genannt wurde, war auch die mitunter nichtssagende diplomatische Kommunikation ein Thema.

Nach dreijähriger Tätigkeit im Ausland kehrte er nach Deutschland zurück und wurde vom ZDF in verschiedenen Funktionen engagiert, unter anderem als Moderator des „ZDF-Morgenmagazins“ und als Auslandskorrespondent in Washington, DC. Als Chefredakteur verantwortete er die Produktion der Sendungen „hallo deutschland“ und „ZDF-Reporter“. Seine Moderation des ZDF-Spezials broadcast über den Anschlag auf das World Trade Center am 11. September 2001, für den er mit der „Goldenen Kamera“ als „Shooting Star“ des Jahres 2001 ausgezeichnet wurde, ist ein weiterer Grund, warum ihn viele Deutsche kennen. Diese Sendung brachte ihm 2001 den Preis ein.

Steffen Seibert: Vom ZDF zum Regierungssprecher Seibert machte sich nach und nach einen Namen als mutiger und ehrlicher Journalist und moderierte von 2003 bis 2010 die „heute“ Nachrichten und das „heute journal“. Steffen Seibert: Vom ZDF zum Regierungssprecher Steffen Seibert: Vom ZDF zum Regierungssprecher Steffen Seibert: Vom ZDF zum Regierungssprecher Diese Entwicklung ist auch der Bundesregierung im Umkreis von Angela Merkel nicht entgangen. Giovanni di Lorenzo, der Chefredakteur der „Zeit“, soll den Beratern der Kanzlerin Informationen geliefert haben, die sie auf Steffen Seibert aufmerksam gemacht haben. Danach, 2010, betrat Seibert die politische Arena.

Er übernahm das Amt des Regierungssprechers von seinem Vorgänger Ulrich Wilhelm und wurde von der Presse zunächst als Quereinsteiger negativ wahrgenommen. Als “Problem für die Kanzlerin” (“Tagesspiegel”) wurde er fast aus dem Amt geschrieben. Er gewann schließlich die Unterstützung der Öffentlichkeit und konnte seine Position behaupten. Nach seiner Tätigkeit als Leiter des Bundespresseamtes und Regierungssprecher von 2005 bis 2010 wurde Wilhelm 2011 (bis 2021) Intendant des Bayerischen Rundfunks. Von 2018 bis Ende 2019 war Wilhelm zudem Vorsitzender der ARD.

Am 06.12.2021 erklärte der BPK-Vorsitzende Mathis Feldhoff in Richtung Seibert: „Ihre Antworten auf unsere Fragen haben nicht immer alle von uns angesprochenen Punkte wirklich abgedeckt. Die von Ihnen gegebenen Antworten entsprachen nicht immer unseren Erwartungen.“ Dabei übte der ZDF-Journalist aber auch eine gesunde Selbstkritik aus: “Nicht alle Fragen waren immer von hoher journalistischer Bedeutung.”

„Ein gutes Stück Demokratie“, sagte der frühere Regierungssprecher Seibert der Bundespressekonferenz
Eine der Hauptaufgaben, die Seibert übertragen wurde, war die Etablierung der Bundespressekonferenz, die ein weltweit geschätztes Format ist. Auf einer Pressekonferenz, die dreimal pro Woche von den Medien selbst veranstaltet wurde, musste er Fragen der Presse beantworten, über die die Bundesregierung keine Kontrolle hat. Theoretisch könnte man dort alles erfragen.

Diese Institution wurde von Seibert als „gutes Stück Demokratie“ bezeichnet, und das nicht ohne Grund. Journalisten aus aller Welt beteiligen sich an der BPK und nutzen die journalistische Freiheit, die in dieser Form in anderen Teilen der Welt nicht allgemein gegeben ist. Laut Seibert “sind in den meisten Ländern Regierungen präsent, die typischerweise nach ihren Kabinettssitzungen eine Pressekonferenz anbieten und selbst entscheiden, wer wie lange danach fragt”.

Berufseinstieg bei einem öffentlich-rechtlichen Rundfunk für Steffen Seibert
Der ehemalige Regierungssprecher wurde in München geboren und studierte nach Abitur und Zivildienst an der Universität Hamburg Geschichte, Literatur und Öffentliches Recht. Inzwischen hat er seinen Posten in der Regierung aufgegeben. Auf seinem Lebenslauf findet sich auch die berühmte London School of Economics. 1988 begann er sein Volontariat beim ZDF, was der Beginn seiner Karriere als Journalist war.

Von August 2010 bis Dezember 2021 war er Regierungssprecher der Bundesregierung sowie Leiter des Presse- und Informationsamtes der Bundesregierung im Staatssekretärsamt. Zuvor arbeitete er als Fernsehjournalist für das ZDF. Zwischen 2003 und 2010 war er Moderator der Hauptsendung der heutigen Nachrichten.

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