Frank Walter Steinmeier Jung

Frank Walter Steinmeier Jung; Am 5. Januar 1956 wurde Frank-Walter Steinmeier in der im Kreis Lippe gelegenen Stadt Detmold geboren. Seit 1995 ist er mit Elke Büdenbender verheiratet. Sie haben nur eine Tochter. Frank-Walter Steinmeier begann 1976 sein Studium der Rechtswissenschaften an der Justus-Liebig-Universität in Gießen. Zuvor absolvierte er in Blomberg die Volksschule und leistete vor seiner Einschreibung insgesamt zwei Jahre Wehrdienst. Ab 1980 betrieb er zusätzlich eine politikwissenschaftliche Ausbildung. 1982 legte er erfolgreich die erste juristische Staatsprüfung ab und absolvierte anschließend sein Referendariat in Frankfurt am Main und Gießen.

Im selben Jahr wechselte Frank-Walter Steinmeier nach Hannover

Wo er seine Tätigkeit als Referent für Medienrecht und -politik in der Niedersächsischen Staatskanzlei aufnahm. 1993 wurde er zum Büroleiter des niedersächsischen Ministerpräsidenten Gerhard Schröder befördert. Im Jahr darauf wurde ihm die Funktion des Leiters der Abteilung für Grundsatzrichtlinien und interministerielle Koordinierung und Planung übertragen. Diese Stelle wurde ihm übertragen. Nach einem weiteren Jahr wurde er zum Staatssekretär und Leiter der Staatskanzlei des Landes Niedersachsen befördert.

Die Äußerungen des deutschen Außenministers Frank-Walter Steinmeier am Sonntag aus Kabul, die internationale Gemeinschaft dürfe die Notlage Afghanistans wegen der Libanon-Krise nicht vergessen, hätten angesichts der jüngsten Eskalation der Kämpfe in Afghanistan zwischen NATO-Streitkräften und den wiederauflebenden Taliban nicht nötig sein dürfen. Steinmeiers Äußerungen wurden vor dem Hintergrund gemacht, dass die Kämpfe im Libanon in letzter Zeit zugenommen haben.

Afghanistan wurde ans Ende der Reihe gedrängt, da immer öffentlichkeitswirksamere und politisch brisante Konflikte in den Mittelpunkt rückten. Dies ist der Fall, obwohl in dem vom Krieg zerrissenen Land in letzter Zeit schwere Kämpfe ausgebrochen sind. Aus diesem Grund waren Steinmeiers Ausführungen keineswegs überflüssig.

Der ranghöchste Diplomat Deutschlands ist am späten Sonntagabend im Rahmen einer dreitägigen Reise, bei der er mit Präsident Hamid Karzai und weiteren Regierungsvertretern zusammentreffen wird, erstmals in das kriegszerrüttete Afghanistan gereist.

Steinmeier wird auch die deutschen Militärbasen in den nördlichen Städten Mazar-i-Sharif, Kunduz und Faizabad besuchen. Diese Städte beherbergen etwa 2.850 deutsche Soldaten, die als Teil der NATO-geführten International Stability and Assistance Force (ISAF) dienen. Im Juni übernahm Deutschland die Führung der ISAF, die derzeit 21.000 Mann zählt.

Obwohl das deutsche Kontingent in den sichereren Landesteilen stationiert ist, kann in Afghanistan nichts für bare Münze genommen werden. Alles ist relativ. In einer friedlichen Idylle am Hindukusch sind deutsche Truppen kaum stationiert, denn das Land erlebt die schlimmste Gewaltwelle seit dem Sturz des kompromisslosen Taliban-Regimes Ende 2001 durch eine US-geführte Invasion.

Steinmeier bestand jedoch darauf, dass die Entschlossenheit Deutschlands stark sei. Bei seiner Ankunft in der afghanischen Hauptstadt wandte er sich an die Medien und sicherte Deutschlands fortwährende Unterstützung und Beteiligung am Wiederaufbau des Landes zu: “Unser Engagement in Afghanistan ist von langer Dauer.” Er erklärte auch, dass Deutschland sein Engagement in Afghanistan fortsetzen werde.

Einsatz der Bundeswehr in Afghanistan
Afghanistan ist einer der wichtigsten Schwerpunkte der Armee.

Ein Sprecher des Auswärtigen Amtes, Jens Plotner, bekräftigte Steinmeiers Engagement. „Afghanistan hat nach wie vor einen der außenpolitischen Schwerpunkte Deutschlands. Dort haben wir an diesem Standort eine unserer größten Militärpräsenzen sowie eines unserer größten Wiederaufbauprojekte weltweit.“

Vor seiner Abreise nach Kabul äußerte sich Steinmeier gegenüber der deutschen Zeitung Bild am Sonntag jedoch besorgt über die sich verschlechternde Sicherheitslage in Afghanistan. Dies geschah, bevor Steinmeier nach Kabul aufbrach. Er sagte: „Die Sicherheitslage in Afghanistan hat sich verschlechtert“, und wir stimmen ihm zu.

Gewalttätigste Phase seit 2001

Dies wurde am Wochenende ans Licht gebracht, als britische Bodentruppen und Kampfhubschrauber angefordert wurden, um afghanischen Streitkräften zu helfen, die sich mitten in einem blutigen Kampf mit Aufständischen in der südlichen Region des Landes befanden.

Die Bundeswehr sieht sich in Afghanistan

Einem zunehmend gefährlichen Umfeld gegenüber, obwohl ihr Auftrag im relativ ruhigen Norden des Landes der Wiederaufbau ist. Im Juli wurden deutsche Stützpunkte angegriffen, während Verteidigungsminister Franz-Josef Jung in Afghanistan war. Jung wurde auch von hochrangigen Offizieren über die Gefahr informiert, die deutsche Streitkräfte durch “improvisierte Sprengkörper” (IED) und Taliban darstellten

Raketen wuchs.

„Die Zunahme der Angriffe mit IED sowie die Zunahme der Angriffe auf unsere Soldaten mit Raketenwerfern und auch Selbstmordattentate haben unserer Mission eine ernste und gefährliche neue Qualität verliehen“, sagte Jung damals. “Unsere Mission hat auch eine neue Qualität bekommen, in der sie extrem schwierig und gefährlich ist.”

Seine Ernennung zum Staatssekretär im Bundeskanzleramt und Beauftragten der Bundesregierung für den Bundesnachrichtendienst erfolgte im Jahr 1998. Darüber hinaus leitete er ab dem Jahr 1999 das Bundeskanzleramt. 2005 wurde Frank-Walter Steinmeier übergeben das Amt des Bundesministers des Auswärtigen und ab 2007 zusätzlich das Amt des Vizekanzlers.

2009 kandidierte er erfolgreich für den Einzug in den Deutschen Bundestag über einen Direktwahlsitz in einem Wahlkreis des Landes Brandenburg. Seine Wahl zum Vorsitzenden der Fraktion der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands im Deutschen Bundestag erfolgte einstimmig. Nach weiteren vier Jahren wurde er 2010 erneut zum Bundesminister des Auswärtigen gewählt und übte dieses Amt bis Januar 2017 aus.

Frank-Walter Steinmeier wurde mit einer Reihe renommierter Auszeichnungen und Preise geehrt, darunter der Ignatz-Bubis-Preis für Verständigung, der Europapreis für politische Kultur, der Bosporus-Preis für europäische Verständigung, der Willy-Brandt-Preis, der Toleranzpreis der Evangelischen Akademie Tutzing und den Ökumenischen Preis der Katholischen Akademie in Bayern. Unter anderem erhielt Frank-Walter Steinmeier auch den Bosporus-Preis für Die Städte Helsinki, Sibiu, Kalamata, Oulu und Reims haben ihm die Ehrenbürgerwürde verliehen.

Darüber hinaus wurde ihm die Ehrendoktorwürde der National and Kapodistrian University of Athens, der Libanesischen University in Beirut, der Hebrew University of Jerusalem, der Paderborn University und der University of Piraeus verliehen. Im März 2022 gab er die Ehrendoktorwürde zurück, die ihm die Ural-Föderale Universität in Ekaterinburg infolge des russischen Angriffs auf die Ukraine verliehen hatte.

Frank Walter Steinmeier Jung
Frank Walter Steinmeier Jung

Am 12. Februar 2017 wurde Frank-Walter Steinmeier zum zwölften Bundespräsidenten der Bundesrepublik Deutschland gewählt. Am 13. Februar 2022 wird er für eine zweite Amtszeit als Präsident wiedergewählt.

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