Dieter Wedel Vermögen

Dieter Wedel Vermögen; Regisseur. Am 12. November 1939 fand die Geburt im in Deutschland gelegenen Frankfurt am Main statt. Das Vermögen von Dieter Wedel wird auf eine Größenordnung von drei Millionen Euro geschätzt. Er gilt als einer der bekanntesten Fernsehregisseure Deutschlands. Seine Arbeiten wurden auf verschiedenen Fernsehsendern gezeigt. Darüber hinaus war er von 2003 bis 2014 Kreativdirektor der Nibelungenfestspiele in Worms.

Dieter Wedel Vermögen
Dieter Wedel Vermögen

Über sein Geburtsjahr machte Wedel lange Zeit widersprüchliche Angaben. So erzählte er der Öffentlichkeit lange Zeit, dass sein Geburtsjahr 1942 sei, obwohl er erst 1946 zur Schule ging. Schließlich gab er zu, dass seine Angaben falsch waren. Wedel gab im Jahr 2010 in einem Interview mit der Deutschen Nachrichtenagentur dpa zu, dass er sich 1968, um seinen ersten Regiejob für den Film Memorial Day zu sichern, drei Jahre älter vorgab, als er tatsächlich war. Dies geschah, um seine Einstellungschancen zu erhöhen (1970).

Aus einem Lebenslauf, den er erstellt und in den Anhang seiner Antrittsdissertation aufgenommen hat, die er 1965 an der Philosophischen Fakultät der Freien Universität Berlin mit dem Titel „Das Frankfurter Schauspielhaus in den Jahren 1912 bis 1929“ einreichte, kann es sein folgerte, dass er in den Jahren 1912 bis 1929 Mitglied des Frankfurter Schauspielhauses war. Es steht außer Frage, dass Wedel am 12. November 1939 in Frankfurt am Main geboren wurde. Dies ist eine Tatsache, die nicht bestritten werden kann.

Wedels Vater Karl war Ingenieur, dessen Unternehmen ebenfalls in der Lederwarenindustrie tätig war. Wedel wurde nach seinem Vater benannt. Das Jahr 1957 war das Todesjahr von Karl Wedel. Seine Mutter Ada war eine Musikerin, die unter dem Künstlernamen Ada Torana sang. Ihr Mädchenname war Stroh und sie war beruflich als Ada Torana bekannt. Sie spielte wirklich gut Klavier. Wedel wuchs in Bad Nauheim auf und besuchte die Ernst-Ludwig-Schule in Bad Nauheim. Massada hieß das erste von ihm inszenierte und produzierte Theaterstück, das am 21. Mai 1957 im Kurhaus der Stadt stattfand. Damals war er noch in der Grundschule. Mit 17 Jahren nahm Wedel am Hessischen Junioren-Tennisturnier teil und ging als Sieger hervor.

Seine Ausbildung erhielt er an der Freien Universität Berlin, wo er neben einem Theaterstudium bei Hans Knudsen, der als sein „Ersatzvater“ diente, Geschichte und Publizistik studierte. Noch während seines Studiums war er Leiter der Studentenbühne. Darüber hinaus war er in den Bereichen Redaktion und Theaterkritik tätig. Später in seiner Karriere leitete Wedel Produktionen am Hebbeltheater in Berlin sowie am Amerika-Haus in dieser Stadt.

Gießen

1966 war das Jahr, in dem Wedel seine berufliche Laufbahn bei Radio Bremen begann, wo er als Dramatiker und Hörspielregisseur tätig war. Dies war der Beginn seiner 40-jährigen Karriere in diesem Bereich. 1967 begann er seine Tätigkeit beim NDR Hamburg, wo er zunächst als Assistent in der Redaktion des damaligen Ressortleiters Fernsehspiel Egon Monk angestellt war. Diese Position hatte er in den ersten Jahren seiner Anstellung dort inne. Unter Dieter Meichsner wurde er NDR-Hausdirektor. Die Kurzgeschichte „Reusen Heben“ des Autors Wolfdietrich Schnurre diente als Inspiration für den ersten Kurzfilm des Regisseurs Wolfdietrich Schnurre „Wili“, der 1969 veröffentlicht wurde. Memorial Day, seine erste große Fernsehproduktion, thematisiert den Aufstand der Menschen, die am 17. Juni 1953 stattfand und den Namen des Feiertags (1970) trägt.

Der dreiteilige Film Once in a Lifetime: A Home Story, den Wedel 1972 inszenierte und produzierte, war derjenige, der ihm seinen ersten bedeutenden Sieg einbrachte. Die fiktive Familie Semmeling, die nahezu alle Herausforderungen durchlaufen hat, die mit dem Prozess des Hausbaus verbunden sind, diente vielen in Deutschland ansässigen Häuslebauern als Identifikationspunkt.

Dieter Wedel Vermögen
Dieter Wedel Vermögen

Das Konzept wurde in dem 1976 erschienenen Film „Jedes Jahr aufs Neue – Die Semmeling-Familie“ wiederbelebt. Diesmal wurde es jedoch genutzt, um den Sommerurlaub einer erfundenen deutschen Familie ungünstig darzustellen. Mit der 2001 ausgestrahlten Miniserie Die Semmeling-Affäre versuchte Wedel, an den Erfolg der Semmeling-Filme der 1970er-Jahre anzuknüpfen. Indem er sich auf die deutsche Finanzbürokratie als Thema konzentrierte, konnte er dies erreichen, ohne in seinem Vortrag auf einen komischen oder sarkastischen Ton zurückzugreifen. Durch die tiefgreifenden Veränderungen in der Fernsehbranche im Laufe der letzten Jahrzehnte ist es jedoch nicht mehr möglich, die in den 1970er Jahren typischen Einschaltquoten zu erreichen.

1978 machte sich Wedel selbstständig

, und im selben Jahr führte er Regie und produzierte eine Reihe von sozial orientierten Fernsehstücken. Zusammen mit dem Filmproduzenten Jürgen Dohme gründete er außerdem die Active Film GmbH. Ursula Wolters, seine zukünftige Ehefrau und zugleich Geschäftspartnerin, ist derzeit Geschäftsführerin der Corona Film GmbH. Später verwirklichte er in diesem Unternehmen seine Ideen.

Zwischen 1980 und 1985 arbeitete er an der Seite von Peter Striebeck als Co-Regisseur am Thalia Theater in Hamburg. Zwei der Stücke, die sie beaufsichtigten, waren Macbeth von William Shakespeare und The Baker’s Wife von Marcel Pagnol. Federführend bei beiden Produktionen war Peter Striebeck, der als Intendant des Theaters fungiert.

Die aufwändigen, mehrteiligen Fernsehserien, die Wedel für das Fernsehen inszenierte und die ihn zu einer Haushaltsfigur machten, sind maßgeblich für seine weit verbreitete Bekanntheit verantwortlich. Die Produktion seines Fernsehdramas Wilder Westen inklusive (1988), das 1986 in Hamburg gedreht und in den USA fortgesetzt wurde, war mit einem Budget von 20 Millionen Mark das damals teuerste westdeutsche Fernsehspiel Rundfunk. Die Produktion begann 1986 mit den Dreharbeiten in Hamburg und wurde in den USA fortgesetzt

The Great Bellheim im Jahr 1992, The Shadow Man im Jahr 1995, The King of St. Pauli im Jahr 1998, The Semmeling Affair im Jahr 2002, Papa and Mama im Jahr 2006 und zuletzt Gier sind die Filme das kam danach (2010). In den Filmen, bei denen Wedel Regie führte, trat er in einer Reihe von Cameo-Rollen auf, darunter z. B. in „Der große Bellheim“, „Der König von St. Pauli“ und „Der Schattenmann“.

Wedel leitete die Nibelungenfestspiele in Worms von Beginn 2002 bis Sommer 2014, zunächst als Regisseur, dann als Kreativdirektor, neben anderen Regisseuren wie Karin Beier und Gil Mehmert. Das Festival ging im Sommer 2014 zu Ende. Wedel konnte das Repertoire 2011/2012 mit zwei Stücken über die Geschichte von Joseph Süss Oppenheimer mit den Titeln Jud Süss und Das Vermogens des Herrn Süss erfolgreich erweitern. Das war, bevor Wedel 2013 mit Hebbels Nibelungen – born to die zu den Wurzeln des Festivals zurückkehrte und seine letzte Inszenierung für 2014 in Worms angekündigt wurde. 2014 produziert Wedel seine letzte Produktion in Worms.

Joseph Süss Oppenheimer war das Thema dieser vielen Stücke. 2015 wurde Wedel zum Intendanten der Bad Hersfelder Festspiele berufen, eine Position, die er bis 2018 innehatte. Sein erstes Stück in Bad Hersfeld war eine Farce mit dem Titel Irrtumskomödie. In der Show spielten unter anderem Heinz Hoenig und Sonja Kirchberger mit. 2016 führte er Regie bei dem Film Witch Hunt, der in die Kinos kam. Das Ensemble hatte Beiträge von einer Reihe talentierter Musiker, darunter unter anderem Elisabeth Lanz, Richy Müller und Motsi Mabuse. Wedel präsentierte im Jahr 2017 das Theaterstück Martin Luther – Der Überfall als Teil ihres Repertoires. Sein ursprünglicher Vertrag sollte 2018 auslaufen, wurde aber erst kürzlich bis 2022 verlängert.

Wedels Arbeit wurde fast ebenso häufig wie erfolgreich mit Plagiatsvorwürfen konfrontiert. Das lag daran, dass einzelne Zeilen und ganze Sequenzen Filmfreunde an bekannte Vorbilder erinnerten. Die Süddeutsche Zeitung entdeckte in dem Buch „Jenseits von Afrika“ einige Handlungsstränge für sein Scheidungsstück „Papa und Mama“.

Frühere Wedel-Studien führten zur Entdeckung vollständiger Szenen aus Filmen von Oliver Stone, Woody Allen, Francis Ford Coppola und einer Reihe anderer Regisseure. Harald Schmidt nutzte diese Erkenntnisse, um die Plagiierung von Wedel in Hollywood satirisch zu kommentieren. Angesichts der Tatsache, dass der Schattenmann und die Affäre Semmeling für die schärfste Kritik ausgewählt wurden, wurde eine Technik entwickelt, um diese beiden Fälle zu untersuchen. Nach einiger Zeit gab Wedel zu, dass die Anschuldigungen stimmten, aber er hielt die Aufregung um sie herum für unnötig.

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