Streik Lufthansa Aktuell

Streik Lufthansa Aktuell ; Kunden, die am Mittwoch mit Lufthansa reisen, sollten sich darauf einstellen, dass ihre Flüge verspätet oder ganz gestrichen werden. Die rund 20.000 Mitarbeiter des Bodenpersonals der Airline sind von der Gewerkschaft ver.di zu einem Warnstreik aufgerufen worden. Diese Forderung wurde als Reaktion auf einen andauernden Arbeitskampf gestellt. Die Dienstleistungsgewerkschaft ver.di hat zu einem eintägigen Warnstreik aufgerufen, an dem voraussichtlich bundesweit rund 20.000 Bodenmitarbeiter der Lufthansa streiken werden.

Streik Lufthansa Aktuell
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Laut der Ankündigung der Gewerkschaft beginnt der Streik am Mittwoch um 3:45 Uhr morgens und wird bis 6 Uhr morgens am Donnerstag dauern. Eine Einladung wurde an alle Mitarbeiter der Lufthansa AG Boden, der Lufthansa Technik, der Lufthansa Cargo und aller anderen Unternehmen der Lufthansa Group an allen Lufthansa Standorten, einschließlich Frankfurt am Main, Düsseldorf, Köln, Hamburg, München, und verschickt Berlin. Die Bodenmannschaft besteht aus Leuten wie Technikern und Logistikern. Wenn sie nicht da wären, um zu helfen, könnte das Flugzeug nicht vom Boden abheben.

Ver.di fordert 9,5 Prozent mehr Gehalt

Dies liegt daran, dass die Gespräche über Entschädigungen ins Stocken geraten sind. Die zweite Tarifrunde, die Mitte Juli stattfand, führte zu keinem erfolgreichen Abschluss. Ver.di war bereits zu dem Schluss gekommen, dass das erste Angebot der Lufthansa „unzureichend“ sei und lehnte es ab. Nach Angaben der Gewerkschaft soll der Konzern bei den in Hamburg geführten Gesprächen neben einer Pauschale auch eine erfolgsabhängige Komponente für einen Zeitraum von 18 Monaten vorgeschlagen haben. Dies geht aus den bereitgestellten Informationen hervor.

Als Entschädigung fordert die Gewerkschaft eine Lohnerhöhung von 9,5 % im Laufe eines Jahres. Der geplante Streik wurde von Lufthansa als “unzumutbar” sowohl für die Mitarbeiter des Unternehmens als auch für seine Kunden und Auftraggeber bezeichnet. Personalvorstand Michael Niggemann wurde in einer Stellungnahme mit den Worten zitiert, die Ideen seien kaum als Warnstreik zu werten. [Weitere Zitierung erforderlich] „Dies ist umso verwirrender, als die Unternehmen zuvor für große und sozial ausgewogene Lohnerhöhungen gesorgt haben“, trotz der anhaltend schwierigen wirtschaftlichen Umstände für Lufthansa in Folge der Corona-Krise, enormer Schuldenlast und unklarer Aussichten für die Weltwirtschaft. „Das ist umso verwirrender, als Unternehmen zuvor für große und sozial ausgewogene Lohnerhöhungen gesorgt haben.“

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Zuvor hatte Ver.di-Verhandlungsführerin Christine Behle erklärt, die Lage an den Flughäfen verschlechtere sich; Die Überlastung der Beschäftigten durch erheblichen Personalmangel, die hohe Inflation und eine dreijährige Lohnkürzung setzen die Beschäftigten zunehmend unter Druck: „Sie brauchen dringend mehr Geld und sie brauchen Entlastung – für sich selbst und für die Fahrgäste. “

Weitere Gespräche sind für den 3. und 4. August in Frankfurt am Main geplant. Ver.di legte den potenziellen Arbeitgebern ein Angebot vor und forderte, es müsse „deutlich aufgewertet, finalisiert“ werden. Einwände eines Berufsverbandes der Wirtschaft Die Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände hält den geplanten Warnstreik für eine übertriebene Reaktion auf die aktuelle Lage. „Hier wird die normale Urlaubslust offen missbraucht, um sich einen Vorteil zu verschaffen“, sagt Steffen Kampeter, Geschäftsführer des Unternehmens. In diesen Zeiten, die von vielfältigen Herausforderungen an unterschiedlichen Fronten geprägt sind, ist Kooperation gefragt. Als direkte Folge davon wurde Ver.di aufgefordert, den geplanten Streik des Lufthansa-Bodenpersonals abzusagen und an den Verhandlungstisch zurückzukehren.

Das Personal am Flughafen Osnabrück ist das direkt am Flughafen beschäftigte Personal.

Für den Flughafen Münster/Osnabrück wird der Warnstreik nach Angaben eines Flughafensprechers keine Auswirkungen haben. An diesem Flughafen sind derzeit keine Mitglieder des Lufthansa-Teams anwesend. Für die Deckung des Personalbedarfs ist der Flughafen selbst verantwortlich. Trotzdem besteht die Möglichkeit, dass der Warnangriff vier Rechner in München und Frankfurt funktionsunfähig macht. Diese Standorte befinden sich in Deutschland.

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Verwirrung kennzeichnete die Reaktionen sowohl von Lufthansa als auch von BDA, als sie die Nachricht hörten.

Die Reaktion der Lufthansa war wütend und sie bestand darauf, dass ihr Angebot mit anderen auf dem Markt vergleichbar sei. Nach der zweiten Verhandlungsrunde ist es daher nicht nachvollziehbar, warum die Gewerkschaft zu diesem Zeitpunkt bereits einen Streik fordert. Michael Niggemann, Personalvorstand der Lufthansa, geht von einer Arbeitsniederlegung aus, die alle Standorte des Unternehmens betrifft und so lange andauertder Zeit kaum als Warnstreik gewertet werden kann. „Hier werden legitime Urlaubswünsche der Menschen unehrlich zur Vorteilserlangung ausgenutzt“, so Steffen Kampeter, Hauptgeschäftsführer der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände. „[D]hier werden Urlaubsträume in unehrenhafter Weise ausgenutzt, um sich einen Vorteil zu verschaffen“ (BDA).